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Entdeckung des Monats: Slack

Wenn ich gerade nicht fotografiere, werkele ich an Kundenprojekten für meine Webagentur Pixline Media. Da in meinem Falle zwischen Büro und Wohnort beinahe 300 Kilometer Autobahn liegen, musste schon mit Gründung der Firma Anfang 2013 ein Weg gefunden werden, um möglichst effizient mit allen Teammitgliedern kommunizieren zu können. Bis letzte Woche war Microsofts Messenger Skype das Mittel der Wahl. Zufrieden aber war damit niemand wirklich. Skype wirkt träge und aufgeblasen, die Synchronisation zwischen Mobilgeräten und Desktop-Rechner leidet unter massiven Verzögerungen und versendete Dateien verschwinden entweder auf der Festplatte (Computer) oder lassen sich schlicht nicht anzeigen (Smartphone oder Tablet).

Zufällig las ich dann im T3N-Magazin einen Artikel über ein mir bis dato unbekanntes Tool namens „Slack“. Allerdings ging es in dem Artikel nicht um dessen Features, sondern eher um einen kurz zur passierten Datenverlust des Betreiberunternehmens. Liest man täglich, man stumpft ab. Was jedoch meine Aufmerksamkeit sofort wecken konnte, war das hier eingebettete Video:

Klingt verlockend, oder? Die warnende Aussage des gerade gelesenen Berichts schob ich mental beiseite und meldete mich bei Slack an – zu prüfen galt es, ob die Versprechungen des Videos auch tatsächlich gehalten werden. Ich möchte es kurz halten: Zwei Tage später waren sowohl Pixline Media als auch die YourWineEstate GmbH, an der ich ebenfalls beteiligt bin, auf Slack umgestellt. Integriert haben wir

  • Google Drive für Dokumente
  • Google Hangout für Videokonferenzen („/hangout“ als Texteingabe startet einen Anruf)
  • Dropbox für Dateien
  • Trello für Projektmanagement sowie
  • Mailchimp für Newsletter

Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die absolut reibungslose Einrichtung des gesamten Slack-Mikrokosmos. Hervorragend aufgebaute Menüs, klare Erklärungen und ein offensichtlich einwandfrei funktionierendes technisches Fundament haben dafür gesorgt, dass die gesamte Systemumstellung in weniger als einem Tag über die Bühne ging. Die Software wirkt trotz der zahlreichen Features und der unzähligen Konfigurationsoptionen jederzeit leicht und beherrschbar. Auch die Smartphone-Apps für Android und iOS integrieren sich erstklassig und sorgen für nahtlose Kommunikation auf allen Geräten.

Fazit: Alle im Team sind begeistert. Und das sagt mehr aus, als es jeder Testbericht könnte. Nach unzähligen Versuchen, Skype loszuwerden, herrschte allgemeine Skepsis neuen Tools gegenüber. Slack ist das erste Tool, bei dem jegliches Gemecker ausblieb. Ein absoluter Tipp für alle Teams, die besser digital kommunizieren möchten!

Über Björn

Björn ist ambitionierter, halb-semi-mittelprofessioneller Fotoenthusiast und ein wenig vernarrt in technisches Spielzeug. Im familieninternen Wettstreit mit seiner Frau um die besten Fotos liegt er zwar meist ein kleines Stückchen hinten, aber sie verdient ja schließlich auch ihr Geld damit.

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Slack.com-Screenshot

Entdeckung des Monats: Slack

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